Alte Oper Frankfurt

© Alte Oper Frankfurt / Max Reich

 

Bereits seit der Wiedereröffnung der Alten Oper im Jahr 1981 ist die Konzertreihe Pro Arte Frankfurt, ehemals Frankfurter Konzertdirektion, zu Gast in dem altehrwürdigen Gebäude. Diese langjährige Zusammenarbeit erweist sich als äußerst fruchtbar: Als ein Heimatort für Musik aller Genres bietet die Alte Oper den Künstlern der Pro Arte-Reihe eine besondere Atmosphäre, und im Gegenzug beleben die renommierten Interpreten der Konzertreihe den Großen Saal mit spannenden Programmen zwischen Klassik, Pop, Swing und Jazz.

 

Sowohl die Alte Oper als auch die Pro Arte-Konzertreihe zählen zu den wichtigsten Kulturinstitutionen in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet. Die Geschichte der Alten Oper Frankfurt reicht weit zurück bis ins späte 19. Jahrhundert: Im Oktober 1880 war das Gebäude nach den Plänen des Berliner Architekten Richard Lucae prunkvoll mit Mozarts Oper »Don Giovanni« eröffnet worden. Unter den Ehrengästen: Kaiser Wilhelm I., der nach einem Rundgang durch das Haus gegenüber dem Intendanten bekannte: »Das könnte ich mir in Berlin nicht erlauben.«

 

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude fast vollständig zerstört. Knapp vier Jahrzehnte dauerte es schließlich, bis aus der sogenannten »schönsten Ruine Deutschlands« eine prunkvolle Fassade und aus dem zerstörten Inneren ein modernes Konzerthaus wurde. Zu verdanken war dies dem Engagement einiger Frankfurter Bürger, die mit diversen Aktionen, Initiativen und Spenden den Impuls für die Wiedereröffnung des Hauses gaben. Aufgrund der Ausdehnung des rechteckigen Großen Saales auf 2.430 Plätze erinnern heute nur noch das Foyer und das Vestibül an die ursprüngliche Raumfolge des Opernhauses nach den Plänen seines Erbauers.

Alte Oper Frankfurt

Saalpläne

Großer Saal

Barrierefreiheit

Vom Gebäudeeingang bis hin zu Ihrem Platz im Saal können Sie sich ohne Barrieren im Haus bewegen. Die Alte Oper hält zwei Behindertenparkplätze an der linken Gebäudeseite bereit, dort befindet sich auch eine Rampe, über die Rollstuhlfahrer bequem ins Haus gelangen. Wer im Parkhaus Alte Oper sein Auto abstellt, gelangt mit einem Aufzug direkt ins Gebäude. Rollstuhlfahrer, die über den Opernplatz kommen, können das Haus über eine 9,5 m lange Rampe (80 cm Höhenunterschied) erreichen. Innerhalb des Gebäudes sind sämtliche Räume über ausreichend große Aufzüge gut zu erreichen. Für Rollstuhlfahrer sind im Großen Saal Plätze mit guter Sicht vorgesehen. Bei der Platzwahl berät Sie unser Kartenbüro gerne.