Mischa Maisky

Violoncello

Mischa Maisky ist der einzige Cellist weltweit, der sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat. Rostropowitsch einst pries Mischa Maisky als „eines der herausragendsten Talente in der jüngeren Cellisten-Generation. Sein Spiel verbindet Poetik und hervorragendes Feingefühl mit viel Temperament und brillanter Technik.“ Mischa Maisky wurde in Lettland geboren, studierte am Moskauer Konservatorium, konzertiert auf allen fünf Kontinenten dieser Erde und hat nach seiner Repatriierung nach Israel seinen Lebensmittelpunkt in Brüssel gefunden. Er selbst versteht sich als Weltbürger: „Ich spiele ein italienisches Cello mit einem französischen Bogen, österreichischen und deutschen Saiten – kurz gesagt, ich sehe mich als Kosmopolit.“ Seine Aufnahmen erregten bei der internationalen Kritik großes Aufsehen und einige davon wurden mit dem Echo, dem Grand Prix du Disque und dem Diapason d’Or ausgezeichnet sowie für den begehrten Grammy nominiert. Ein besonderer Höhepunkt seiner Konzerttätigkeit war zweifellos das Jahr 2000, in dem Mischa Maisky den 250. Todestag Johann Sebastian Bachs auf eine ganz besondere Weise würdigte: In einem Konzertmarathon von weit über 100 Konzerten brachte er Bachs Solosuiten weltweit zur Aufführung, um seine tiefe Verehrung für das Schaffen des Meisters zum Ausdruck zu bringen.

 

(Stand: März 2016)

Foto: (C) Johan Jacobs / Deutsche Grammophon

6. März 2016 / Alte Oper Frankfurt

Mischa Maisky, Violoncello
Martha Argerich, Klavier

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