Martha Argerich

Martha Argerich ist als Interpretin der virtuosen Klavierliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts bekannt geworden. Doch sie selbst fühlt sich nicht als Spezialistin für „Virtuoses“, ihr Repertoire reicht von Bach bis Bartók.  Martha Argerich wurde in Buenos Aires geboren, im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. 1955 ging sie mit ihrer Familie nach Europa und studierte bei Friedrich Gulda in Wien. Ihren Siegen bei zahlreichen Klavierwettbewerben folgte eine intensive Konzerttätigkeit. Der erste Preis beim renommierten Chopin-Wettbewerb 1965 war ein entscheidender Schritt zur weltweiten Anerkennung. Seit Martha Argerich als Siebzehnjährige mit dem Geiger Joseph Szigeti musizierte, hat sie sich intensiv der Kammermusik gewidmet. Sie hat Tourneen durch Europa, Amerika und Japan mit Gidon Kremer und Mischa Maisky unternommen und große Teile der Literatur zu vier Händen oder für zwei Klaviere mit dem Pianisten Nelson Freire gespielt. Martha Argerich war Gast bei Gidon Kremers Festival in Lockenhaus, beim Münchner Klaviersommer, bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern und den Salzburger Festspielen, wo sie 1993 mit Mischa Maisky musizierte. 1992 trat sie mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern auf. Im Jahr 2000 gab Martha Argerich in der New Yorker Carnegie Hall ihren ersten großen Soloauftritt seit nahezu 20 Jahren.

 

(Stand: März 2016)

Foto: (C) Johan Jacobs / Deutsche Grammophon

8. März 2016 / Alte Oper Frankfurt

Mischa Maisky, Violoncello
Martha Argerich, Klavier

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