Boston Symphony Orchestra

Das Boston Symphony Orchestra, das gerade seine 135. Saison erlebt, gab 1881 unter der Leitung von Georg Henschel sein erstes Konzert und verwirklichte damit den Traum seines Gründers Henry Lee Higginson, der sich für seine Heimatstadt Boston schon lange ein eigenes, bedeutsames Orchester gewünscht hatte. Das BSO erreicht heute Millionen von Zuhörern, nicht allein durch seine Konzertauftritte in Boston und in Tanglewood, sondern auch über das Internet, Radio, Fernsehen, Bildungsprogramme, Einspielungen und Tourneen. Es vergibt Auftragsarbeiten an die wichtigsten zeitgenössischen Komponisten, und die Sommersaison in Tanglewood in den Hügeln von Berkshire in Massachusetts zählt zu den bedeutendsten internationalen Musikfestivals. Durch die BSO Youth Concerts schafft sich das Orchester auch ein zukünftiges Publikum und erreicht mit seinen Bildungsprogrammen ganz Boston und Umgebung. Während der Tanglewood-Saison betreibt es außerdem das Tanglewood Music Center, eine der besten Ausbildungsstätten für professionelle Nachwuchsmusiker.  Die Boston Symphony Chamber Players, bestehend aus leitenden Musikern des BSO, sind in der ganzen Welt bekannt, und das Boston Pops Orchestra setzt internationale Maßstäbe im Bereich der leichteren Muse. Die Winter-Saison des BSO und die Ferien- und Frühlings-Saison des Boston Pops finden in der Boston Symphony Hall statt, die weltweit für ihre gute Akustik gerühmt wird und als eine der besten Konzerthallen der Welt gilt.

 

(Stand: Mai 2016)

Foto: (C) Marco Borggreve

3. Mai 2016 / Alte Oper Frankfurt

Mahler: 9. Sinfonie
Boston Symphony Orchestra
Andris Nelsons, Leitung

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